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Anwendungsgebiete und Beispieleinsätze für Kanboard

Kanboard stellt einen stetigen Begleiter für mich dar. Im Laufe der Zeit habe ich verschiedene Anforderungen umgesetzt. Ich möchte Euch in diesem Artikel kurz näher bringen, für was man Kanboard alles benutzen kann.

Ich mag konfigurierbare, anpassbare und ‚Do one thing well‚ Produkte! Der Vorteil ist, dass man nahezu alle Anforderungen mit Ihnen umsetzen kann ohne stundenlang die Dokumentation wälzen zu müssen. Eines davon ist für mich Kanboard. Der Entwickler führt auf seiner Seite ein paar Beispiele auf. Mit der Vorgehensweise Kanban lassen sich alle Aufgaben einfach super visualisieren und man hat schnell einen Überblick was gerade wichtig ist. Diese möchte ich Euch kurz übersetzen und später meine eigenen Beispiele vorbringen.

Anwendungsgebiete für Kanboard

Beispiele des Entwicklers

Die Seite von Kanboard hat mich inspiriert meine eigenen Projekte so zu gestalten wie ich sie brauche. Zum Einstieg zeige ich Euch erst mal die übersetzten Beispiele. Auf Ebene eins der Einsatzzweck bzw. der Projektname und eine Ebene darunter die einzelnen Swimlanes / Spalten.

  • Softwareentwicklung
    • Backlog
    • Bereit
    • In Arbeit
    • Bereit zur Überprüfung
    • Geprüft
    • Produktiv genommen
  • BugTracking
    • Gemeldet
    • Bestätigt / Getestet von Entwicklerteam
    • In Arbeit
    • Getestet
    • Fehler beseitigt
  • Ideensammlung / Lean Business Management
    • Ideenparkplatz
    • Ausarbeitung / Entwicklung der Ideen
    • Messung
    • Analyse
    • Erledigt
  • Recruiting- / Einstellungsprozess
    • Offene Stellen
    • Kandidaten
    • Telefoninterviews
    • Bewerbungsgespräche
    • Einstellungen
  • Onlineshop
    • Bestellungen / Aufträge
    • Zu verpacken
    • Bereit zum Versand
    • Versendet / Erledigt
  • Herstellung von Waren
    • Bestellungen von Kunden
    • Zusammenbau / Herstellung
    • Tests
    • Verpackung
    • Fertig zum Versand
    • Versendet / Erledigt

Meine Beispiele

Ich habe meine Projekte / Boards je nach Themengebiet oder aber nach gemeinsamen Workflow getrennt. Weitere Unterteilungen bieten sich ja noch mal in Kategorien. Über Kategorien werde ich später mal noch schreiben. Jetzt geht’s erst mal um verschiedene Einsatzzwecke. Bei mir gibt es folgende Projekte (wieder auf Ebene 1) und die dahinterliegenden Swimlanes / Schwimmbahnen / Spalten:

  • Personal: alles rund um persönliche Dinge
    • Parkplatz: nicht so wichtige Sachen, die noch warten können
    • Ready  / Bereit: Wichtigere Sachen, die angegangen werden sollten
    • In Arbeit: wie es der Name schon sagt, sollten diese Punkte bald erledigt sein
    • Done / Erledigt: Task ist erledigt. Per automatischer Aktion wird der Task direkt geschlossen.
  • Work: alles rund um Dinge auf der Arbeit, welchevoneinemPapierzettel digital migriert werden, weil ich Sie in der täglichenArbeitnichtwegarbeiten konnte. Hier setze ich mir feste Grooming-Termine, bei denen ich versuche so wenig Papier wie möglich auf meinem Schreibtisch zu haben.
    • die Bahnen sind identisch zu denen oben
  • Blog: alles rund um meinen Blog, Artikel,SEO,AllgemeineTodos
    • Parkplatz / Ideenspeicher: hauptsächlich Ideen für Artikel, welche noch etwas Zeit brauchen um zu reifen
    • Zu erledigen: die Ideen sind so weit gediehen, dass Sie nur noch geschrieben / umgesetzt werden müssen
    • In Arbeit: Artikel, die gerade geschrieben werden oder Tätigkeiten die gerade am Ausführen sind
    • Done / Erledigt: fertige Dinge, die wieder per automatischer Aktion direkt geschlossen werden und damit nicht mehr sichtbar sind und das Bild des Boards stören
  • Wishlist: Dinge, die mir im täglichen Leben auffallen die interessant sind. Über verschiedene Kategorien bilde ich dann auch die Kategorien der Wishlist-Einträge ab: Musik, Bücher, Computer, Sonstiges
    • Klingt interessant / Will haben: Wishlist-Speicher für Dinge die man unter Umständen mal gebrauchen könnte
    • Muss ich haben: den Artikel möchte ich mir wirklich zulegen
    • Gekauft: den Artikel habe ich mir zugelegt. Hier wird erst mal nichts erledigt, damit man sieht was man sich alles gegönnt hat über die Zeit
      Kanboard Anwendungsgebiet Wishlist

      Kanboard Anwendungsgebiet Wishlist

  • Gutscheine: wer kennt das nicht? Zu Weihnachten, Geburtstag oder Ostern gibt es einen Gutschein. Nur der Überblick fällt schwer. Hier habe ich mir ein eigenes Projekt angelegt um den Überblick zu behalten, welche Gutscheine ich alles habe. Auch hier bieten sich wieder Kategorien an, um verschiedene Gebiete (Restaurant, Freizeit, Einkaufen) abzubilden. Wenn man ein Bis-Datum eingibt, hat man sogar einen Überblick wie lange die Gutscheine gültig sind. Denn abgelaufene Gutscheine sind richtig ärgerlich.
    • Geschenkt bekommen: Gutschein-Parkplatz
    • Bald einlösen: hier muss man mal einen Termin ausmachen, damit der Gutschein nicht verfällt!
    • Eingelöst: Auch hier wieder die Spalte eingelöst, damit man sieht, was man alles erleben konnte mit den Gutscheinen

Fazit

Ich hoffe ich konnte Euch einen guten Überblick geben, wie man Kanboard einsetzen kann und Euch anregen Eure eigenen Anforderungen damit umzusetzen. Bisher bin ich selten an meine Grenzen gekommen was die Kreativität angeht. Habt Ihr noch Ideen für was man Kanboard einsetzen könnte? Dann hinterlasst mir doch einen Kommentar.

Weitere Artikel in dieser Serie

In meiner Artikelserie rund um Kanboard werde ich Euch Kanboard etwas näher bringen.

Übersicht aller Artikel.

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Beitragsbild: Mailboxes CC-BY 2.0 flickr.com/sporkist 

1 Kommentar

  1. Ich finde die Rechtevergabe ist etwas dürftig. Entwede man ist Admin und darf alles oder man ist kein Admin und darf quasi nichts. Da fehlt noch eine fein granulare Rechtevergabe.

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